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  • AutorenbildSibylle Lagler

Frühe Anfänge heilen

Vor noch nicht allzu langer Zeit glaubte man, das Leben beginne erst mit der Geburt. Man ging davon aus, dass das Baby nichts wahrnimmt, nichts empfindet, nichts spürt, weder Schmerz noch Angst noch sonst etwas. Inzwischen hat man das als großen Irrtum erkannt und vormals belächelte Ärzte, wie der Chef der Neonatologie eines Pariser Spitals, der von seinen Kollegen für verrückt gehalten wurde, weil er in einem Buch dafür plädierte, dass die Mütter während der Schwangerschaft mit ihren Babys reden sollen, wird heute in neuem Licht gesehen. Grundsätzlich ist das pränatale Feld, trotz bereits 100 Jahren vorgeburtlicher Psychologie, noch ein sehr unerforschtes, neues Gebiet. Die aus unzähligen Geburtsprozessworkshops und Aufstellungsarbeiten gewonnenen Erkenntnisse, dass auch die Zeugung und selbst die Zeit vor der Zeugung prägend für unser Leben sind, sind noch nicht in der breiten Masse angekommen.

Doch unser Körpergedächtnis und unser Unterbewusstsein erinnern sich an früheste Erfahrungen und Eindrücke die wir erlebt haben. Es ist also von Bedeutung, wie wir gezeugt wurden, wie das Klima in der Gebärmutter war in der wir uns eingenistet haben, wie es mit der Ernährung im Bauch klappte, wie die emotionale Atmosphäre in dieser Zeit war, wie die Geburt verlief- für die Mutter, den Vater und wie für das Baby, was zum Teil sehr unterschiedliche Geschichten sein können. Weiter prägend sind, in welches Feld wir hineingeboren wurden, wie es unseren Eltern ging, mit welchen Schwierigkeiten sie konfrontiert waren usw. War es möglich sich sicher zu binden, erlebten wir Geborgenheit sowie Sicherheit und wie verliefen die ersten Lebensjahre?

All dies beeinflusst unsere Gefühlswelt, ob wir zu Zufriedenheit, Wohlbefinden und Widerstandskraft (Resilienz) neigen oder aber zu Ängstlichkeit, Verletzlichkeit und depressiven Verstimmungen. Diese Erfahrungen prägen unsere Sicht auf uns selber, die Menschen, die Welt an sich und alle unsere Beziehungen, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Meist beginnen wir erst durch sich widerholende, leidvolle Erfahrungen, Erlebnisse und Situationen, uns zu fragen was eigentlich mit uns los ist und warum wir immer wieder dieselben Muster er-leben.


Unser großer Wunsch ist es, dass Mütter, Väter und Babys wertschätzende und liebevolle Unterstützung bekommen, um ihre Geburtserlebnisse möglichst zeitnah zu verarbeiten, ihre gegenseitige Bindung zu stärken und zu mehr Sicherheit, Gelassenheit und Freude am als Eltern-Sein zu finden.


Wenn du bereits erwachsen bist und spürst, dass du in deinem Leben immer wieder auf dieselben Hindernisse und Schwierigkeiten triffst und es mit deinen frühen Anfängen im Leben zusammenhängt, bieten wir dir Prozess-Tage und Workshops an, um eine neue positive Erfahrung zu machen von mehr Lebendigkeit und Verbundenheit, Freude und ganzer da sein.

Dazu bieten wir dir folgende Veranstaltungen an:



Stell dir ein Haus vor. Die Liebe zum Leben ist das Fundament, das dich unerschütterlich macht.

Die Liebe zu dir selbst sind die Mauern und das Dach. Sie geben dir Sicherheit und Geborgenheit. Und die Beziehung zu anderen Menschen, sind alles was das Haus im Innen und Aussen verschönert. Wer das Leben und sich nicht liebt, kann sich nur schwer auf einen anderen beziehen.

Jens Corssen «Lieben»




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